Der Neubau des Institutsgebäudes für Sprachforschung und Sprachtechnologie entstand als erster Baustein der gemeinsamen städtebaulichen Rahmenplanung von Veauthier Architekten und dem Büro für Städtebau Machleidt für die Universität des Saarlandes.

Mit seiner klassischen Form setzt sich der Solitär zu den aus den 1960er-Jahren stammenden Nachbargebäuden in eine wahlverwandtschaftliche Beziehung und bleibt dennoch als moderner Hochschulbau des 21. Jahrhunderts erkennbar. Dafür sorgen Elemente wie die schwarz durchgefärbten Waschbetonfertigteile und vertikale Versprünge in der Fassade.

Die dreigeschossige, an zwei Seiten verglaste Eingangshalle bildet das kommunikative und räumliche Zentrum des Gebäudes, mithin die Herzkammer des Instituts, von der aus die auf insgesamt fünf Splitlevels angeordneten Innenbereiche erschlossen werden. Die großzügigen Podestbereiche, ausgestattet mit Loungemobiliar, laden zum Verweilen, Lesen und Entspannen ein.

StandortCampus C7.4, 66123 SaarbrückenBauherrMinisterium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des SaarlandesLeistungenObjektplanung LP 1–5Fertigstellung2003-2005Größe1.790 m2 BGFFotosWerner Huthmacher